Was wirklich zählt im Leben

Die wohl bekannteste Zahl in John Streleckys Büchern ist die Zahl 28.200. Sie beschreibt (grob vereinfacht) die statistische Lebenserwartung von Menschen in westlichen Gesellschaften – in Tagen gerechnet. Wenn es Ihnen ähnlich geht, wie vielen Menschen, mit denen ich dieses Thema bespreche, dann stellen Sie sich in diesem Moment (wahrscheinlich) diese Frage: Wieviele Tage habe ich noch zu erwarten?

Gerade weil es eine Antwort auf diese Frage (zum Glück) für uns alle nicht geben wird, erhalten viele Menschen durch Fragen wie diese, durch Bücher wie The Big five for Life, einen wichtigen Impuls: Was ist mein Zweck der Existenz? Was macht mich glücklich? Was bedeutet „Erfolg“ für mich?

Krumpendorf am Wörthersee, Seminarort im Oktober 2021

Ich lade ich Sie herzlichst ein, am 23. und 24. September (im wundervollen Ambiente des Kloster Malgarten in Norddeutschland) oder am 7. und 8. Oktober (in Krumpendorf am malerischen Wörthersee in Kärnten) Ihre persönlichen Big Five for Life für sich zu entdecken oder (wenn Sie sicher gehen wollen) zu überprüfen.

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Lasst uns ganz Mensch sein!

Seit Beginn der Coronakrise bemühe ich mich darum, Informationen zur Gefährlichkeit von SARS-COV2 zu analysieren. Ich bin jedoch nur im Privatleben Herausgeber eines Blogs über Prävention. Im Hauptberuf bin ich Coach und Unternehmensberater. Ursprünglich komme ich aus den Feldern Diplomatie und Politik.
Als solches verstehe ich mich als Wanderer zwischen unterschiedlichen Welten. Wirtschaft/Politik, Schulmedizin/Integrative Medizin, Englisch/Deutsch, Geschichte/Gegenwart uvm. Mein Lebensmotto lautet „Ganz Mensch sein“.
Dieses Video ist ein Aufruf zur Mäßigung an alle Seiten in der Corona-Krise. Lasst uns „ganz Mensch sein,“ lasst uns wertschätzend miteinander umgehen, aber wissenschaftlich streiten (Disputation). Lassen wir uns nicht auseinaderdividieren und unterstellen wir einander das Beste. Wer Fragen an die Bundesregierung und führende Wissenschaftler stellt, ist kein Verschwörungstheoretiker! Im Gegenzug legitimiert das Grundgesetz nicht jeden Widerstand! Es kommt darauf an, dass wir uns – als Gesellschaft – verantwortlich verhalten!

Führung, Verantwortung und Erfolg

Ein Zitat, was nicht missverstanden werden sollte: Führung ist entscheidend, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben soll
Ein Zitat, was nicht missverstanden werden sollte: Führung ist entscheidend, wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben soll
Was ist Erfolg? Welche Voraussetzungen braucht er? Was ist der Preis des Erfolges? Diese Fragen werden immer, wieder gemeinsam und getrennt, beleuchtet. Vor allem der Preis des Erfolges wird kontrovers diskutiert, wenn wie aktuell in der Schweiz ein Manager keinen anderen Ausweg sieht als den Tod.
Ohne auf den aktuellen Fall näher eingehen zu können, bietet sich hier doch die Notwendigkeit, grundsätzlich über Führungsverantwortung und Erfolg nachzudenken. Weiterlesen

Mobbing in Unternehmen – nicht mit Thomas Derale

Lesenswerter Beitrag über Mobbing am Arbeitsplatz in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Juli 2013
Lesenswerter Beitrag über Mobbing am Arbeitsplatz in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Juli 2013
In der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung findet sich ein spannender Beitrag zum Thema „Mobbing in der Arbeitswelt“. Darin heisst es unter anderem, dass der Schaden, den die deutsche Wirtschaft durch Mobbing erleidet, jährlich rund 15 bis 20 Milliarden Euro beträgt. Eine durchschnittliche Fehlzeit durch Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Beeinträchtigung ist mit 37 Tagen mehr als doppelt so lange wie der typische statistische Krankheitsfall in deutschen Unternehmen.

In einem Schreiben an die Redaktion der Süddeutschen habe ich darauf hingewiesen, dass es Möglichkeiten geben könnte, für mehr Wertschätzung und damit für mehr Wertschöpfung in der deutschen Arbeitswelt zu sorgen. Mein Schreiben hat folgenden Wortlaut: Weiterlesen

Unternehmerische Freiheit

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In der Politik gibt es verschiedene Wege, um Entscheidungen herbeizuführen. Abgesehen von der Diktatur, in der nur ein Tyrann entscheidet, gibt es in der plebiszitären Demokratie Volksentscheide, in der repräsentativen die Mehrheitsentscheidungen im Parlament. Dort wird in der Regel nach Lagern (Regierung/Opposition) abgestimmt, d.h. es ist meistens die Regierungsfraktion, die mit ihrer Mehrheit aus dem Wahlgang der Bürger, vier Jahre lang die Gesetzgebungsmacht besitzt. In ganz seltenen Fällen gilt dies nicht. Dann wird der „Fraktionszwang“ aufgehoben und die Abgeordneten treffen eine Gewissensentscheidung. Die Abstimmung über den Paragraphen 218 StGB oder die Berlin-Bonn-Entscheidung sind Beispiele dafür.

Die Frage der Unternehmensnachfolge ist im Mittelstand meistens dann entschieden, wenn Nachkommen geboren werden, die „den Betrieb übernehmen“. Mit dem Rückgang der Geburtenzahlen ist dies nun häufig nicht mehr gegeben, weil keine Erben geboren wurden. Doch selbst dann, wenn in Unternehmerfamilien eine nachfolgende Generation existiert, sollte die Entscheidung über eine Betriebsübernahme nicht per „Dynastischem Zwang„, sondern durch eine „Gewissensentscheidung“ getroffen werden. Denn es ist eine Gewissensentscheidung, die für den weiteren Fortgang des Unternehmens genau so einschneidende Folgen haben kann wie für das Leben der Nachfolger.

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Der Vorteil der Geschichte von Thomas Derale

Der Klassiker von John Strelecky: The Big Five for Life. Die Geschichte von Thomas Derale
Der Klassiker von John Strelecky: The Big Five for Life. Die Geschichte von Thomas Derale

Die Feedbacks auf dieses Blog sind eine große Freude. Erst heute hat mir ein Unternehmer, den ich bei der Einführung der Thomas Derale Philosophie begleiten darf, bestätigt, wie relevant die Beiträge für ihn sind. Und dass, obwohl unser Unternehmen Derale-Consulting noch nicht sehr lange am Markt operiert und demzufolge viele Beispiele auf Erfahrungen beruhen, die aus anderen Unternehmen übertragen wurden. Was die Inhalte keineswegs entwertet. Schliesslich ist der Sinn dieses Blogs genau so wenig wie der von Derale-Consulting ein Absolutheitsanspruch: Die Vision von Thomas Derale, das Big Five for Life Konzept, ist nicht die allein selig machende Wahrheit. Darum geht es nicht. Der große Vorteil der Geschichte von Thomas Derale ist seine leichte Übertragbarkeit, die einfache Verständlichkeit einer großen Summe von Prinzipien herausragender Unternehmensführung. Im Vorspann ist ausdrücklich davon die Rede, dass dieses Konzept die verdichtete Essenz darstellt von Gesprächen mit mehr als 100 Führungspersönlichkeiten auf der ganzen Welt.
Führungspersönlichkeiten, zu denen auch James Green zählen könnte. Es ist wohl kein Zufall, dass mir heute sein Blogpost über Lektionen auf den Bildschirm kam, die James aus seiner Zusammenarbeit mit Steve Jobs gelernt hat. Weiterlesen

Big Five gegen den Wind

Sheryl Sandberg hat ein Buch geschrieben über Frauen und Führungspositionen. Sie ist gegen eine Quotierung. Tatsächlich gibt es andere Wege. Einer davon heisst Big Five for Life
Sheryl Sandberg hat ein Buch geschrieben über Frauen und Führungspositionen. Sie ist gegen ein Quotierung. Tatsächlich gibt es andere Wege. Einer davon heisst Big Five for Life
Sheryl Sandberg ist eine Frau. Sie ist eine Frau in Führungspositionen (Google, Facebook) und sie möchte nicht alleine bleiben. Daher hat sie ein Buch geschrieben, dass in diesen Tagen auf deutsch erschienen ist, und in dem sie Frauen dazu aufruft, sich stärker einzumischen. Lean In: Women, Work, and the Will to Lead lautet entsprechend der programmatische Titel Ihres Buches: Hängt euch rein, stemmt euch dagegen! Gemeint ist, so schreibt Sandberg, dass es in der heutigen Gesellschaft starke Tendenzen, strukturelle Hindernisse und offenen oder verdeckten Sexismus gibt, die den Anteil von Frauen in Führungspositionen überproportional stark begrenzen, gemessen am hohen Anteil hochqualifizierter Absolventinnen und nichtakademischer Berufseinsteigerinnen. Auch Frauen selbst, so Sandberg, tragen durch ihre Haltung in bestimmten Situationen dazu bei, dass nicht sie, sondern männliche Kollegen die Führungsposition besetzen und Frauen unterrepräsentiert bleiben. Diesen Trend kann man bedauern, oder ihn wie Sandberg als quasi natürlichen Gegenwind betrachten, gegen den Frau sich stemmen muss und kann, um ihre Position zu behaupten.

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Henne oder Ei?

© koszivu - Fotolia.com
© koszivu – Fotolia.com
Wie führe ich Mitarbeiter so, dass sie ihr volles Potential entfalten können? So, dass es dem Unternehmen genau so gut tut, wie den Menschen, die in ihm und für es arbeiten.
Zuweilen hat man den Eindruck, dass es eine klassische Henne/Ei-Situation ist: Vorrang haben die Betriebsergebnisse. „Weiche Faktoren“ gelten als „nice to have’s“ und nicht als „must“ In der Denke vieler Manager: nur wenn es dem Unternehmen gut geht, kann es es sich leisten, seine Mitarbeiter besser zu behandeln als nötig. Doch: wann geht es ihm gut? Ist eine Mitarbeiter-orientierte Führung nur möglich, wenn ausreichend positive Ergebnisse erzielt werden? Das würde bedeuten, gute Führung ist eine Belohnung für Mitarbeiter, die sie sich zuvor selbst verdienen müssen. Am Beginn eines Unternehmens werden noch keine Gewinne erzielt; ist der anscheinend aufwändigere Führungsstil also eine Investition, die zum Start-Up in die Finanzplanung eingestellt und vorfinanziert werden muss, damit sie sich über gute Ergebnisse auszahlt? Weiterlesen

Das Maß der Dinge

How will you measure your life
Ein Artikel im Online Tech Magazin t3n in der Facebook-Timeline einer Kollegin hat dort zu einer spannenden Diskussion über den Mythos Work Life Balance geführt.
Konkret ging es um die Frage, ob es nicht ein Privileg Weniger sei, vor allem von Unternehmern, Privates und ihre Arbeit ausgewogen zu balancieren. Es gebe, so meinte eine Kommentatorin, Konstellationen, in denen manche(r) hin- und herhetzen müsse, um alles unter einen Hut zu bringen. Da könne man sich schon nach etwas mehr Balance sehnen. Dieser an sich naheliegende Gedanke hat mich zu folgender Überlegung angeregt:

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Die Vision Thomas Derales

Zum mittlerweile fünften Mal hat heute meine Kollegin Friederike Seiffert das Big Five for Life Gespräch im Forum der MyBigFive-Gruppe auf XING geführt. Nicht weil es ein kleines Jubiläum gewesen wäre (was es nach einem halben Jahr und fünf Ausgaben dennoch war), sondern weil es zum Jahresabschluss Neuigkeiten rund um die Big Five for Life zu berichten gab, hat Friedrike heute mich eingeladen. Unser Gespräch hatte folgenden Wortlaut.

17.12.2012, 10:28
Friederike Seiffert: Das Big Five for Life Gespräch Nr. 5, Zu Gast: Dr. Uwe Alschner
Guten Morgen Uwe,
sei herzlich Willkommen zum adventlichen Big Five for Life Gespräch!

Dr. Uwe Alschner, Big Five for Life™ Deutschland: Guten Morgen, Friederike,
Und guten Morgen allen Mitlesern,

sollten meine Antworten manchmal etwas verzögert kommen, liegt das daran, dass die Deutsche Bahn heute im ICE nur eine langsame Edge-Verbindung ermöglicht. Aber das soll unserem Gespräch keinen Abbruch tun!
Dir, Friederike, erst einmal herzlichen Dank für dein Engagement rund um die Big Five und Gratulation zur tollen Idee dieses XING-Gespräches, was du von Jan H. Winter übernommen hast, wenn ich mich richtig erinnere!

Friederike Seiffert: Danke für den Dank! Nun, das mit der schlechten Internetverbindung spüren wir ja gleich mächtig. Doch egal.
Laß uns gleich in die Thematik rund um die Big Five for Life einsteigen, denn wer weiß, wieviele Tunnels Du auf Deiner Zugfahrt noch vor Dir hast ;-))

Uwe, für Dich sind die Big Five for Life nicht allein Herzenswunsch, sondern auch Business. Gerade im Moment sitzt Du zum Beispiel in Sachen Big Five for Life im Zug Richtung Wien.
Was hat das Business mit Deinen persönlichen Big Five for Life zu tun?

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