Pilotenschein für das Cockpit im Unternehmen

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos. Die Art und Weise, wie ein Pilot sein Flugzeug zum Abheben bringt, enthält auch Lehren für Unternehmer und Leader in Organisationen, sagt Richard Sheridan. Er ist beides, Pilot und Unternehmer.

In einem spannenden Interview über sein jüngstes Buch Chief Joy Officer hatte ich Gelegenheit, mit Richard darüber zu sprechen, was ein Unternehmen ausmacht, das »Joy« ins Zentrum seines Daseins stellt. Joy wird im Allgemeinen »Freude« übersetzt. Ein Chief Joy Officer wäre demnach leicht zu verwechseln mit einem Chef-Animateur oder gar Hofnarren. Doch nichts könnte Richard Sheridan ferner liegen, als Hedonismus und Albernheiten zu propagieren.

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Das Maß der Dinge

How will you measure your life
Ein Artikel im Online Tech Magazin t3n in der Facebook-Timeline einer Kollegin hat dort zu einer spannenden Diskussion über den Mythos Work Life Balance geführt.
Konkret ging es um die Frage, ob es nicht ein Privileg Weniger sei, vor allem von Unternehmern, Privates und ihre Arbeit ausgewogen zu balancieren. Es gebe, so meinte eine Kommentatorin, Konstellationen, in denen manche(r) hin- und herhetzen müsse, um alles unter einen Hut zu bringen. Da könne man sich schon nach etwas mehr Balance sehnen. Dieser an sich naheliegende Gedanke hat mich zu folgender Überlegung angeregt:

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Studie: Work/Life-Balance in deutschen Unternehmen aus dem Gleichgewicht

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Was die Arbeitswelt aus uns macht, titelt DIE ZEIT in dieser Woche und beklagt, dass deutsche Unternehmen ihren Mitarbeitern mit zu viel Spaß-Angeboten („Panzerfahren in der Uckermark“) zu nah auf die Pelle rücken. Gefragt sei vielmehr Abstand. Sinnsuche, so das Wochenblatt, habe am Arbeitsplatz auch nichts zu suchen.
Eine Studie der Unternehmensberatung Tower Watson unter Praktikern aus Unternehmen kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: Die Work/Life-Balance der Beschäftigten ist nur bei einem Drittel aller Unternehmen in Ordnung. Der Druck auf die Mitarbeiter ist danach fast jedem zweiten Chef häufig zu hoch. Dennoch ziehen viele Unternehmen nicht die richtigen Konsequenzen und richten ihre Personalentwicklung ganzheitlich auf die Beschäftigten aus, hat die Studie ermittelt.

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