Lasst uns ganz Mensch sein!

Seit Beginn der Coronakrise bemühe ich mich darum, Informationen zur Gefährlichkeit von SARS-COV2 zu analysieren. Ich bin jedoch nur im Privatleben Herausgeber eines Blogs über Prävention. Im Hauptberuf bin ich Coach und Unternehmensberater. Ursprünglich komme ich aus den Feldern Diplomatie und Politik.
Als solches verstehe ich mich als Wanderer zwischen unterschiedlichen Welten. Wirtschaft/Politik, Schulmedizin/Integrative Medizin, Englisch/Deutsch, Geschichte/Gegenwart uvm. Mein Lebensmotto lautet „Ganz Mensch sein“.
Dieses Video ist ein Aufruf zur Mäßigung an alle Seiten in der Corona-Krise. Lasst uns „ganz Mensch sein,“ lasst uns wertschätzend miteinander umgehen, aber wissenschaftlich streiten (Disputation). Lassen wir uns nicht auseinaderdividieren und unterstellen wir einander das Beste. Wer Fragen an die Bundesregierung und führende Wissenschaftler stellt, ist kein Verschwörungstheoretiker! Im Gegenzug legitimiert das Grundgesetz nicht jeden Widerstand! Es kommt darauf an, dass wir uns – als Gesellschaft – verantwortlich verhalten!

Leadership in Zeiten von Corona

Leadership-Beraterin und Neurowissenschaftlerin Friederike Fabritius im »Ganz Mensch sein« Interview über die Psychologie der Corona-Krise.

Wie beeinflusst Angst unsere Fähigkeit zu rationalem Umgang mit Gefahren? Welche Verantwortung tragen Entscheider in Parlament und Regierung hierbei? Wie beeinflusst das menschliche Bedürfnis nach Konformität und Zugehörigkeit zu einer Gruppe die Urteilsfähigkeit?

Diese und andere Fragen erläutert die erfahrene Neurowissenschaftlerin und Beraterin für weltweit führende Unternehmen in diesem Interview.

Webseite von Friederike Fabritius: www.fabulous-brain.com

Erkennen, was notwendig ist

Leadership ist ein scheues Reh. Es ist nicht zu verwechseln mit der Position an der Spitze einer Organisation. Nicht jede/r Vorstandsvorsitzende oder Chef (m/w/d) hat das verstanden. Gerade in der Krise ist jedoch Leadership erforderlich. Die Fähigkeit, sich als treuhänderischer Verwalter der Schicksale von Menschen zu verstehen, die sich in Obhut der Führungskraft befinden, wie es Barry-Wehmiller Chef Bob Chapman formuliert. Wie krass eine Führungskraft missverstehen kann, was das bedeutet, demonstriert ein Interview mit dem Chef der Deutschen Post, Frank Appel, in der aktuellen ZEIT.

Das Gespräch über „Vorteile der Globalisierung, das Aus seines Elektrolieferwagens und darüber, warum er sein Millionengehalt für fair hält“ offenbart im Gegenteil, wie groß die Aufgabe ist, die vor uns liegt: Um den volkswirschaftlichen Schaden nach der Epidemie wieder aufzuholen, wird es darauf ankommen, Einsatzbereitschaft, Kreativität und Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Dazu ist Vertrauen in und Glaubwürdigkeit von Personen und Werten erforderlich.

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»Souveränität höherer Ordnung«

Als Coach habe ich meinen Weg gefunden, einen Beitrag zum gelingenden Leben zu liefern. Dabei komme ich ursprünglich aus dem Politikbetrieb, bzw. dem Öffentlichen Dienst, der wiederum politisch geführt wird. Leadership dort wird seit jeher sehr hierarchisch verstanden und gelebt. Oldschool, gewissermaßen. »Stark sein. Sagen, wo es langgeht,« wäre eine Kurzformel für das Selbstverständnis politischer Leader. Und wohl auch für das Selbstverständnis einer Mehrzahl von Leadern im klassischen Business. Ein spannendes Interview, was die taz mit dem Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen an diesem Wochenende veröffentlicht, bezeichnet dieses Führungsverhalten als »Souveräntiät erster Ordnung.« Dass dies nicht mehr zeitgemäß ist und wohl ohnehin nur einer krassen Verkürzung von verantwortlichem Denken und Handeln geschuldet, ist die Quintessenz moderner Leadership-Konzepte, wie sie u.a. von Simon Sinek, Bob Chapman oder auch Richard Sheridan verkörpert werden.

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»Binde deinen Karren an einen Stern!«

Bodo Janssen im Gespräch mit MagnifiCoach Uwe Alschner über sein jüngstes Buch. Darin geht um den Abschied von einer zahlengetriebenen Leistungsgesellschaft und die Hinwendung zu einer den Sinn und Menschen stärkenden Gemeinschaft. Es ist damit hoch aktuell.

Bodo Janssen im Gespräch MagnifiCoach Uwe Alschner über sein jüngstes Buch. Es trägt den Titel „Kraftquelle Tradition“ und erscheint im Vier-Türme-Verlag.

Bodo Janssen erzählt im Interview,

  • wie ihn die Mönche des Klosters Münsterschwarzach inspiriert haben, dieses Buch zu schreiben,
  • was ihn oftmals nervt, wenn über Frithjof Bergmann’s Konzept „New Work“ gesprochen wird,
  • warum nicht der Chef allein verantwortlich ist, dass es allen im Unternehmen gut geht,
  • was für ihn der Zweck eines Unternehmens ist,
  • welche Herausforderungen es im Unternehmen „Upstalsboom“ gibt,
  • an welchen Karren er seinen Stern bindet, und warum.

Das Buch „Kraftquelle Tradition“ hat 156 Seiten und trägt den Untertitel „Benediktinische Lebenskunst für heute“. Es enthält zahlreiche praktische Übungen zur Entfaltung von Potenzialen des Einzelnen und beschreibt, was es für ein sinn- und menschenorientiertes Arbeiten in einem wirtschaftlichen Unternehmen braucht.

Mehr Infos über Bodo Janssen und den Upstalsboom-Weg gibt es hier: www.der-upstalsboom-weg.de