Was wirklich zählt im Leben

Die wohl bekannteste Zahl in John Streleckys Büchern ist die Zahl 28.200. Sie beschreibt (grob vereinfacht) die statistische Lebenserwartung von Menschen in westlichen Gesellschaften – in Tagen gerechnet. Wenn es Ihnen ähnlich geht, wie vielen Menschen, mit denen ich dieses Thema bespreche, dann stellen Sie sich in diesem Moment (wahrscheinlich) diese Frage: Wieviele Tage habe ich noch zu erwarten?

Gerade weil es eine Antwort auf diese Frage (zum Glück) für uns alle nicht geben wird, erhalten viele Menschen durch Fragen wie diese, durch Bücher wie The Big five for Life, einen wichtigen Impuls: Was ist mein Zweck der Existenz? Was macht mich glücklich? Was bedeutet „Erfolg“ für mich?

Krumpendorf am Wörthersee, Seminarort im Oktober 2021

Ich lade ich Sie herzlichst ein, am 23. und 24. September (im wundervollen Ambiente des Kloster Malgarten in Norddeutschland) oder am 7. und 8. Oktober (in Krumpendorf am malerischen Wörthersee in Kärnten) Ihre persönlichen Big Five for Life für sich zu entdecken oder (wenn Sie sicher gehen wollen) zu überprüfen.

Weiterlesen

Über sieben Generationen denken

Interview mit Bastian Barucker, der Körper- und Gefühlsarbeit lehrt, eine Wildnisschule leitet und weiß, dass es Wahnsinn ist, in Angst und Panik weit reichende Entscheidungen zu treffen, die man nicht überblicken kann. Wir sprechen über seinen Weg raus aus der Schublade, über sein Engagement zur Förderung von Verbindung in Zeiten der Polarisierung und über die Vorstellung, Bundestagsabgeordnete zu wählen, die über sieben Generationen denken, bevor sie Gesetze beschliessen.

Weiterlesen

Wo die Angst ist, da ist der Weg

Friederike Pfeiffer-de Bruin gehörte früh zu den Menschen, welche die Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 und damit verbundene Einschränkungen der Grundrechte kritisch hinterfragt haben. Bereits im April 2020 gehörte sie zu den Mit-Veranstaltern von öffentlichen Protest-Spaziergängen in Oldenburg. Seit August 2020 gehörte sie zum Kreis der Organisatoren vieler bundesweit relevanten Veranstaltungen. Nachdem Friederike am 25. Oktober 2020 beim Verlassen des Alexanderplatzes in Berlin von Einsatzkräften der Polizei schwer angegangen wurde, hat sich ihre Rolle und ihr Selbstverständnis geändert. 

Wir sprechen darüber, wie die Krise auch als Chance verstanden und genutzt werden kann. 

Weiterlesen

Lasst uns ganz Mensch sein!

Seit Beginn der Coronakrise bemühe ich mich darum, Informationen zur Gefährlichkeit von SARS-COV2 zu analysieren. Ich bin jedoch nur im Privatleben Herausgeber eines Blogs über Prävention. Im Hauptberuf bin ich Coach und Unternehmensberater. Ursprünglich komme ich aus den Feldern Diplomatie und Politik.
Als solches verstehe ich mich als Wanderer zwischen unterschiedlichen Welten. Wirtschaft/Politik, Schulmedizin/Integrative Medizin, Englisch/Deutsch, Geschichte/Gegenwart uvm. Mein Lebensmotto lautet „Ganz Mensch sein“.
Dieses Video ist ein Aufruf zur Mäßigung an alle Seiten in der Corona-Krise. Lasst uns „ganz Mensch sein,“ lasst uns wertschätzend miteinander umgehen, aber wissenschaftlich streiten (Disputation). Lassen wir uns nicht auseinaderdividieren und unterstellen wir einander das Beste. Wer Fragen an die Bundesregierung und führende Wissenschaftler stellt, ist kein Verschwörungstheoretiker! Im Gegenzug legitimiert das Grundgesetz nicht jeden Widerstand! Es kommt darauf an, dass wir uns – als Gesellschaft – verantwortlich verhalten!

Leadership in Zeiten von Corona

Leadership-Beraterin und Neurowissenschaftlerin Friederike Fabritius im »Ganz Mensch sein« Interview über die Psychologie der Corona-Krise.

Wie beeinflusst Angst unsere Fähigkeit zu rationalem Umgang mit Gefahren? Welche Verantwortung tragen Entscheider in Parlament und Regierung hierbei? Wie beeinflusst das menschliche Bedürfnis nach Konformität und Zugehörigkeit zu einer Gruppe die Urteilsfähigkeit?

Diese und andere Fragen erläutert die erfahrene Neurowissenschaftlerin und Beraterin für weltweit führende Unternehmen in diesem Interview.

Webseite von Friederike Fabritius: www.fabulous-brain.com

Erkennen, was notwendig ist

Leadership ist ein scheues Reh. Es ist nicht zu verwechseln mit der Position an der Spitze einer Organisation. Nicht jede/r Vorstandsvorsitzende oder Chef (m/w/d) hat das verstanden. Gerade in der Krise ist jedoch Leadership erforderlich. Die Fähigkeit, sich als treuhänderischer Verwalter der Schicksale von Menschen zu verstehen, die sich in Obhut der Führungskraft befinden, wie es Barry-Wehmiller Chef Bob Chapman formuliert. Wie krass eine Führungskraft missverstehen kann, was das bedeutet, demonstriert ein Interview mit dem Chef der Deutschen Post, Frank Appel, in der aktuellen ZEIT.

Das Gespräch über „Vorteile der Globalisierung, das Aus seines Elektrolieferwagens und darüber, warum er sein Millionengehalt für fair hält“ offenbart im Gegenteil, wie groß die Aufgabe ist, die vor uns liegt: Um den volkswirschaftlichen Schaden nach der Epidemie wieder aufzuholen, wird es darauf ankommen, Einsatzbereitschaft, Kreativität und Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu stärken. Dazu ist Vertrauen in und Glaubwürdigkeit von Personen und Werten erforderlich.

Weiterlesen

Pilotenschein für das Cockpit im Unternehmen

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos. Die Art und Weise, wie ein Pilot sein Flugzeug zum Abheben bringt, enthält auch Lehren für Unternehmer und Leader in Organisationen, sagt Richard Sheridan. Er ist beides, Pilot und Unternehmer.

In einem spannenden Interview über sein jüngstes Buch Chief Joy Officer hatte ich Gelegenheit, mit Richard darüber zu sprechen, was ein Unternehmen ausmacht, das »Joy« ins Zentrum seines Daseins stellt. Joy wird im Allgemeinen »Freude« übersetzt. Ein Chief Joy Officer wäre demnach leicht zu verwechseln mit einem Chef-Animateur oder gar Hofnarren. Doch nichts könnte Richard Sheridan ferner liegen, als Hedonismus und Albernheiten zu propagieren.

Weiterlesen

In der Krise kommunizieren

Vertrauen im Team ist die Grundlage für die Bewältigung jeder Krise. Damit Vertrauen erhalten bleibt und wachsen kann, ist es von großer Bedeutung, klar zu machen, worum es geht: Everybody Matters – jeder einzelne zählt! Der Erhalt des Unternehmens ist die Folge, nicht der Zweck von Maßnahmen.

»Souveränität höherer Ordnung«

Als Coach habe ich meinen Weg gefunden, einen Beitrag zum gelingenden Leben zu liefern. Dabei komme ich ursprünglich aus dem Politikbetrieb, bzw. dem Öffentlichen Dienst, der wiederum politisch geführt wird. Leadership dort wird seit jeher sehr hierarchisch verstanden und gelebt. Oldschool, gewissermaßen. »Stark sein. Sagen, wo es langgeht,« wäre eine Kurzformel für das Selbstverständnis politischer Leader. Und wohl auch für das Selbstverständnis einer Mehrzahl von Leadern im klassischen Business. Ein spannendes Interview, was die taz mit dem Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen an diesem Wochenende veröffentlicht, bezeichnet dieses Führungsverhalten als »Souveräntiät erster Ordnung.« Dass dies nicht mehr zeitgemäß ist und wohl ohnehin nur einer krassen Verkürzung von verantwortlichem Denken und Handeln geschuldet, ist die Quintessenz moderner Leadership-Konzepte, wie sie u.a. von Simon Sinek, Bob Chapman oder auch Richard Sheridan verkörpert werden.

Weiterlesen

Unendlich wertvoll

Achtsamkeit ist ein geflügeltes Wort im Business geworden. Das Problem mit „geflügelten Worten“ ist ihr unreflektierter und zuweilen inflationärer Gebrauch. Das wäre auch nicht mehr achtsam.

Ein Grund für die erhöhte Aufmerksamkeit und Popularität liegt sicher in der wissenschaftlich bewiesenen stressreduzierenden Wirkung von Praktiken und Techniken der Mindfulness-Bewegung, die seit den 1960er Jahren aus den USA auch nach Europa gekommen ist.

»Take Care of Yourself, to Take Care of Business!«

Aus Amerika
frei übersetzt: »Achte auf dich, damit du dich um’s Geschäft kümmern kannst.«

Doch Achtsamkeit / Mindfulness ist weit mehr als nur ein gutes Mittel, um Führungskräfte von Stress zu befreien. Und ganz gewiss ist Achtsamkeit mehr als ein Mittel zur egozentrischen Leistungsoptimierung. Es ist gewissermaßen das genaue Gegenteil davon. An dieser Stelle möchte ich nur eine Facette von Achtsamkeit betonen, die für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg unverzichtbar ist: Umsicht und Verantwortung für alle Menschen im Team, in der Abteilung und im Unternehmen, und für ihre Bedürfnisse im aktuellen Moment. Denn sie sind – wie jeder Mensch – unendlich wertvoll.

Was soll diese Wortspielerei?

Ein nachhaltig erfülltes und erfolgreiches Leben ist weder im Beruf, noch privat möglich, ohne dass wir uns der Dialektik von Gewohnheiten bewusst werden, die über Generationen unser Verhalten bestimmt und unsere Einstellung geprägt haben. Und eine solche Haltung hat sich spätestens in den vergangenen 40+ Jahren durchzusetzen begonnen. Verkürzt lautet sie:

Weiterlesen